Die digitale Schule in Deutschland und in Dänemark

Wie können wir heute und in der nahen Zukunft digitale Medien in die Grundschule nützlich und nachhaltig integrieren?

Diese Fragestellung war Kernpunkt eines Fachgespräches am 28. Juni 2018 in der dänischen Botschaft. Die gut 25 Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen von dänischen und deutschen Lehrerverbänden, Schulen, von Universitäten und Unternehmen sowie von Bund und Ländern.

 

Wie können wir heute und in der nahen Zukunft digitale Medien in die Grundschule nützlich und nachhaltig integrieren? Diese Fragestellung war Kernpunkt eines Fachgespräches am 28. Juni 2018 in der dänischen Botschaft. Die gut 25 Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen von dänischen und deutschen Lehrerverbänden, Schulen, von Universitäten und Unternehmen sowie von Bund und Ländern.

Professor für Pädagogik und Bildung an der Aarhus Universität, Jeppe Bundsgaard, hob die früh durchgeführten Investitionen in digitale Medien in Dänemark hervor. Dabei sei ein beträchtlicher Schwerpunkt auf Technologie und eine hervorragende Infrastruktur entstanden. In Deutschland sah Dr. Heike Schaumburg vom Institut für Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin einen begründeten Nachholbedarf gleichzeitig aber die Chance, den Einsatz der medialen Bildung von Anfang an kompetent zu gestalten.

Konkrete Beispiele von der Arbeit mit digitalen Medien wurden vom John-Lennon-Gymnasium in Berlin und von der Espergærde Skole in Dänemark geliefert.

Die anschließende Diskussion zeigte gemeinsame Ansätze und Vorhaben auf: Für die Schüler und Schülerinnen von Morgen seien logisches Denken und ein gewisses Technologieverständnis unentbehrlich. Schließlich ginge es ja auch um den Arbeitsmarkt der Zukunft und um die dort herrschende globale Konkurrenz. Die Lehrkräfte spielten dabei eine tragende Rolle für eine nachhaltige Umsetzung in den Schulen und müssten dementsprechend bei Fortbildungen und konkreten Instrumenten unterstützt werden.

Während der Diskussion wurden auch wichtige Aspekte wie soziale und emotionale Folgen der Digitalisierung bei Kindern und Jugendlichen erörtert. Digitalisierung sei ein breites gesellschaftliches Phänomen und nicht auf die Schule begrenzt. Viele denken beim Thema Digitalisierung und Schulen weiterhin spontan an Schutz – alles entscheidend sei aber die Ertüchtigung der Jugendlichen.

Die Veranstaltung wurde flankiert von einer Präsentation der dänischen Firma Hippomini mit ihrer mitgebrachten Lerninsel.